Berlin nimmt bundespolitisch in der Gleichstellungspolitik in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. Dennoch existiert eine Reihe von Rahmenbedingungen, die ein gleichberechtigtes Leben von Frauen und Männern in dieser Stadt erheblich erschweren.
Mit dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm stellte der Senat von Berlin 2007 einen Entwurf für eine inhaltliche und strategische Weiterentwicklung der Berliner Gleichstellungspolitik vor. mehr
Gleichstellungspolitik erweitert den Blick auf die sich stark verändernden Lebensrealitäten von Frauen und Männern wie auch auf die Veränderung der Verhältnisse der Geschlechter. Dieser aktuelle gesellschaftliche Wandel bedarf der geschlechterpolitischen Analyse und Diskussion, um geschlechtsspezifische Strategien zu entwickeln.
In diesem Jahr stehen Alleinerziehende im Fokus des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms (GPR): Während der Fachtagung ALLEIN ERZIEHEND DOPPELT GEFORDERT. Unterstützung, Vernetzung und Handlungsbedarf für Berlin am 30. Juni 2010 konnten sich Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Politik, Verbänden und Netzwerken über die Situation Alleinerziehender in Berlin sowie die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten und Verbesserungsbedarf der Angebote in der Praxis austauschen und langfristig vernetzen.
Am Donnerstag, den 16. und 17. September 2010 findet der Kongress Gender Budgeting - von der Analyse zur Steuerung in der Kalkscheune in Berlin statt: Der zweitägige Kongress des Senats richtet sich an Abgeordnete und Bezirksverordnete aller Parteien, an Beschäftigte der Verwaltung und an die interessierte Fachöffentlichkeit vor allem aus Berlin, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus weiteren europäischen Ländern und dient unter anderem dazu, Erfahrungen mit Steuerungsentscheidungen im Gender Budgeting Prozess zu teilen.